2013 - Freiwillige Feuerwehr Stadt Würzburg

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2013

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Großbrand Firma Recotex Dezember 2013


In der Nacht vom 14. auf den 15. Dezember 2013 wurde die Feuerwehr erneut zu einem Brand in der Firma Recotex  gerufen.
Bereits am Sonntag zuvor wurde ein Feuer in der Recyclinganlage gemeldet, welches aber von den freiwilligen Feuerwehren des Löschzug 1/2, der Feuerwehren Veitshöchheim und Unterdürrbach und der Berufsfeuerwehr recht schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Mit großem Hallo traf man sich knapp eine Woche später an gleicher Stelle. Ein Teil der Freiwilligen wie der Löschzug 1 und Veitshöchheim waren sogar mitten in ihrer Weihnachtsfeier, als der Alarm ausgelöst wurde.
Nachträglich
wurde der Löschzug 4 mit ihrem 4/48/1 und 4/11/1, der Löschzug 3 mit dem SW, der Löschzug 5 mit dem 5/46/1 sowie die Feuerwehren aus Zell und Günthersleben alarmiert. Gegen 2 Uhr  wurde noch die Feuerwehrschule mit 2 Fahrzeugen dazu angefordert.

Die Einsatzstelle wurde aufgrund der Größe des Objekts in drei Abschnitte eingeteilt.
Abschnitt Nord wurde von Veitshöchheim und Unterdürrbach betreut, Abschnitt Süd von den Löschzügen 1/2  (1/40/1) und 4 (4/48/1)  sowie der Berufsfeuerwehr, der Abschnitt Main von Löschzug 1/2 (1/41/1) und der Feuerwehr Zell  sowie der Feuerwehrschule.
Eine der Schwierigkeiten, das Feuer effektiv löschen zu können, war der Zugang zu den Feuerstellen. Im Innenangriff waren der Rauch und die „Inneneinrichtung" wie Maschinen und gepresste Plastikballen ein großes Problem. Außerdem musste während des ganzen Einsatzes damit gerechnet werden, dass das Dach einstürzen wird.

Von außen kam man anfangs nur von oben mit Drehleitern der BF, Veitshöchheim und Zell und vereinzelt durch Löcher in der Fassade ans Feuer ran, bis ein Kollege  der freiwilligen Feuerwehr Veitshöchheim  mit einem großen Bagger anrückte und von der Mainseite die Fassade Stück für Stück einriss.
Ein Problem, was nach einigen Stunden löschen aufkam war, dass das Löschwasser und Netzmittel mit Ruß und Dreck aus der Halle den Hang herunter in den Main floss.
Die Wasserschutzpolizei schaute deshalb auch kurz nach dem Rechten.
Um weiteres Verschmutzen zu vermeiden, baggerte das THW auf der Mainseite einen Graben von ca. 60 cm Tiefe, um das Löschwasser und Netzmittel aufzufangen und mit einer Tauchpumpe nach oben vor die Halle zurück zu pumpen.

Um ca. halb 4 nachts kam das 5/46/1 um das 1/41/1 auszulösen.
Insgesamt dauerte der Einsatz mehrere Tage. Über die Brandursache ist im Moment nichts bekannt.

Für das leibliche Wohl mit Suppe, Getränken und Energieriegel sorgten die Kollegen der Maltester.

Um die Sicherheit der Stadt weiterhin zu gewährleisten, waren neben der Freischicht auch das 2/41/1, das 3/47/1 und das 5/40/1 zur Wachverstärkung in der Wache.



      




                 



Säureunfall Uniklinik


Am 26. August diesen Jahres wurde um kurz nach 6 Uhr morgens die Feuerwehr an die Uniklinik in Grombühl gerufen.
Grund war das Austreten von ca. 1000 l Salzsäure im Keller des Heizkraftwerkes, wobei 4 Mitarbeiter der Uni verletzt wurden.
Durch den Einsatz der Berufsfeuerwehr und der tatkräftigen Unterstützung von Löschzug 1 und Löschzug 5 konnte die Säure nach etwa 10 1/2 Stunden Einstz fachgerecht gebunden und entsorgt werden.

   


Kilianiprozession


Am Samstag, den 6. Juli 2013 wurden mit einer Prozession die Reliquien der Bistumspatrone Kilian, Kolonat und Totnan von der Pfarrkirche Sankt Burkard über die alte Mainbrücke in den Dom getragen.
Der Schrein, der die Reliquient enthält, wurde von einer Abordnung von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg sicher an seinen Bestimmungsort verbracht.







                                                                      


110-jähriges Jubiläum Löschzug 1


Am Samstag, den 29. Juni, feiert der Löschzug 1 ab 10 Uhr seinen 110-jährigen Geburtstag.
Um 12 Uhr wird unser neues 1/41/1 von Diakon Wagenhäuser geweiht, danach können wieder jede Menge Fragen gestellt und unsere Autos auf Herz und Nieren geprüft werden.
Die Party findet in der Innenstadt auf dem unteren Markt statt.
Es sind alle herzlich eingeladen, die Interesse an der Feuerwehr haben oder sich über den Löschzug 1 informieren möchten.







Impressionen vom Hochwasser 2013


Die Rettung des Stadtstrandes


                        


                    



Bergen von Bodenplatten auf dem Afrikafestival-Gelände


    



  



                                           

Truppführerlehrgang


Vom 15. April bis zum 18. Mai fand im Löschzug 4 ein Truppführerlehrgang statt, an dem 4 Feuerwehrfrauen und 5 Feuerwehrmänner aus Rottenbauer, Versbach, der Sanderau, der Zellerau und der Stadtmitte teilgenommen haben.



Ausbildungsinhalte waren in der Theorie Baukunde und Digitalfunk, in Theorie und Praxis das Vorgehen und Verhalten im Innenangriff und die technische Hilfeleistung von der Tierrettung bis zum Verkehrsunfall.

       

                               

Nach 70 Ausbildungsstunden konnten alle Prüflinge nach der praktischen und theoretischen Prüfung am Samstag, den 18. Mai ihre Truppführer-Ernennungsurkunden in Händen halten.

Stolpersteine


Am Freitag, den 09. November 2012 wurde in Würzburg der 438. Stolperstein verlegt. Er wird dem Würzburger Feuerwehrmann Jakob Sichel gewidmet, der im September 1942 zusammen mit seiner Frau Ella und seiner Schwiegermutter Sofie nach Theresienstadt deportiert wurde und dort im Januar 1943 starb.






Stolpersteine sind kleine Betonklötze, 10x10x10 cm auf deren Oberfläche eine Messingplatte montiert ist. Auf dieser Messingplatte findet man den Namen eines NS-Opfers sowie das Geburts- und Sterbedatum soweit bekannt.
Diese werden vom Kölner Künstler Gunter Demnig seit 1993 in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland verlegt.
Stolpersteine werden auf dem Gehweg vor der letzten Wohnadresse oder der letzten Arbeitsstätte des Opfers bündig eingebracht, damit man zwar mit den Augen, nicht aber mit den Füßen darüber stolpert.



Jakob Sichel


(Foto aus der Gestapoakte)

ist 1918 als 43-jähriger in die Freiwillige Feuerwehr Würzburg als Sanitäter eingetreten. Aufgrund seines jüdischen Glaubens wurde er 1934 aus dem aktiven Dienst ausgeschlossen. 1936 wurde ihm, mit 10 anderen jüdischen Kameraden, auch die passive Mitgliedschaft gekündigt.
Der damalige Oberkommandant Karl Tretter  sorgte immerhin für eine ehrenhafte Entlassung von Jakob Sichel.
Rolf Schamberger, der Leiter des Feuerwehrmuseums in Fulda, sprach auf der Gedenkfeier am 08. November in der Feuerwehrschule Würzburg sehr ausführlich von der Rolle der Feuerwehren im Nationalsozialismus und lobte Karl Tretter mit den Worten: „Das klare Bekenntnis der Würzburger Feuerwehr zu ihren ehemaligen jüdischen Kameraden ist ein sehr deutliches und ermutigendes Signal!".

Durch die Verlegung am Freitag wurde an Jakob Sichel auch stellvertretend für all die jüdischen Feuerwehrkameraden gedacht, die wegen ihres Glaubens aus der Feuerwehr ausgeschlossen wurden und in einem Konzentrationslager gestorben sind.






Mehr Informationen gibt es auf

www.stolpersteine-wuerzburg.de
www.stolpersteine.com
www.dfm-fulda.de
(deutsches Feuerwehrmuseum Fulda mit einem pdf des Vortrags von Museumsleiter Rolf Schamberger in der Feuerwehrschule Würzburg)

Weil jede Sekunde zählt

Weil jede Sekunde zählt –
                             der neue BOS-Digitalfunk


Die bisherigen analogen Kommunikationsnetze werden immer störanfälliger und müssen dringend durch den modernen Digitalfunk ersetzt werden.

Im Moment gibt es in Bayern – je nach Region – parallel bis zu 6 voneinander unabhängige analoge Funknetze (Bayerische Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Katastrophenschutz und Zoll), jeweils im 2- und 4-Meter-Bereich.
Durch die Umrüstung auf Digitalfunk wird es nur noch ein gemeinsames flächendeckendes digitales Funknetz geben.

Vorteile:

  • eine moderne, zukunftsorientierte Technik

  • ein Höchstmaß an Sicherheit

  • eine wesentlich verbesserte Taktik

  • eine sehr viel bessere Sprachqualität


Finanzierung:

  • Kostenträger der ca. 1 Mrd. Euro des BOS-Digitalfunks sind

  • das bayerische Finanzministerium und das bayerische Innenministerium

  • die kommunalen Spitzenverbände

  • die Krankenkassen

                                                                  

                                                                  Quelle: digitalfunk-hilft-helfen.de



Weitere Informationen auf
http://www.digitalfunk-hilft-helfen.de
http://www.bdbos.bund.de


BOS Plakate DIN A3 als PDF


Neue Feuerwehrangehörige


Die freiwillige Feuerwehr hat im Jahr 2013 elf neue Kollegen, davon 2 Frauen, bekommen.
Sie durften nach dem Einstellungsgespräch und den Formalitäten bereits ihre persönliche Schutzausrüstung in Empfang nehmen.
Sieben von den Elf Personen werden in Bälde das Feuerwehrhandwerk in der Grundausbildung und verschiedenen Fachlehrgängen, sowie  reguläre Übungen und Ausbildungen erlernen.
Vier von den neuen Einsatzkräften haben schon in anderen Feuerwehren Dienst geleistet. Sie wurden nach einer Ein- und Unterweisung in den regulären Feuerwehrdienst übernommen.
Sie alle sind bereit, einen Teil ihrer Freizeit der öffentlichen Sicherheit zur Verfügung zu stellen und helfen künftig mit, in Notfällen zeitnah Hilfeleistungen zu erbringen.

Wir wünschen den neuen Einsatzkräften viel Erfolg und danken für ihre Bereitschaft


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