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2015

Eine Frau führt zukünftig den Löschzug an


Norbert Eitelwein in den Feuerwehrruhestand verabschiedet

WÜRZBURG  Das gab es noch nicht in der Geschichte der Würzburger Feuerwehr: Mit Kathleen Kiupel hat der Löschzug 3 Sanderau der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg pünktlich zum 140-jährigen Jubiläum erstmals eine Zugführerin. Nach 29 Jahren Dienst wurde Norbert Eitelwein Ende 2014 mit einer großen Feier in den Feuerwehrruhestand verabschiedet.

Kiupel ist Feuerwehrfrau durch und durch: 1996 trat die heute 36-Jährige in die Jugendfeuerwehr Oberdürrbach ein und wechselte ein Jahr später zum Sanderauer Löschzug. Dort machte die frischgebackene Zugführerin eine Feuerwehrkarriere wie aus dem Lehrbuch: Auf die Grundausbildung folgten unter anderem Lehrgänge zur Maschinistin, zur Atemschutzgeräteträgerin und 2004 dann zur Gruppenführerin. Im November 2014 erfolgte die offizielle Benennung zur Zugführerin durch das Kommando der Feuerwehr Würzburg.

Spaß daran, Verantwortung zu übernehmen

Die Sanderauer Feuerwehrfrau hatte ihr jetziges Amt zunächst nicht als festes Ziel vor Augen: „Es war eine schleichende Entwicklung, ich habe gemerkt wie viel Spaß es macht, Aufgaben zu übernehmen", sagte Kiupel. Sie führt zukünftig zusammen mit dem stellvertretenden Zugführer Hubert Plendl eine 17-köpfige Mannschaft insbesondere aus jungen Frauen und Männern an. Wichtig ist ihr eine harmonische Kameradschaft: „Wir müssen uns in Einsätzen untereinander und aufeinander verlassen können und das funktioniert nur wenn man sich blind versteht".

Vom bisherigen Zugführer Norbert Eitelwein übernimmt sie einen funktionierenden Löschzug. Eitelwein trat 1985 der Sanderauer Wehr bei und war 22 Jahre stellvertretender Zugführer und Zugführer. Seine Feuerwehr verlässt der 63-Jährige mit einem lachenden und einen weinenden Auge. „In Erinnerung bleiben werden mir vor allem der Spohr-Brand und der Großbrand in der Peterpfarrgasse", so der Feuerwehrmann. Die „Dreier", wie die Sanderauer Aktiven auch genannt werden, haben Eitelwein schon längst eine Krone verliehen – die eines Schnellrestaurants.

Auf die Frage, ob er heute nochmals einen Aufnahmeantrag unterschreiben würde, antwortete Eitelwein prompt: „Das würde ich jederzeit wieder machen". Zu seiner letzten Einsatzalarmierung musste der Feuerwehrmann nicht ausrücken: Es war eine Überraschungsfeier und zugleich ein sehr emotionaler Abschied. Auch viele ehemalige Zugmitglieder verabschiedeten sich von dem Sanderauer Urgestein.

Demographischer und gesellschaftlicher Wandel hinterlassen Spuren

Neben dem Tagesgeschäft liegt der Fokus des Löschzugs vor allem auf der Gewinnung neuer Freiwilliger: Der demographische Wandel und die abnehmende Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren, hinterlassen auch bei der Sanderauer Feuerwehr ihre Spuren. „Wir müssen wieder mehr in die Öffentlichkeitsarbeit gehen", bilanziert die neue Zugführerin. Mit einer umfangreichen Plakatkampagne in der Sanderau und dem Frauenland, sowie einer neuen Facebook-Seite wurden erste Maßnahmen ergriffen. Weitere Aktionen sollen im Jubiläumsjahr folgen.



Der Staffelstab vom Löschzug 3 Sanderau ging erstmals an eine Frau: Norbert Eitelwein übergab die Zugführung nach 22 Jahren an Kathleen Kiupel und verabschiedete sich in den Feuerwehrruhestand.

Im Würzburger Stadtgebiet gibt es neben der Berufsfeuerwehr fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg und Stadtteilfeuerwehren in den ehemals selbstständigen Gemeinden. Der Löschzug 3 wurde im 1875 als Bezirksfeuerwehr Sanderau gegründet und ist seit 1912 im Innenhof der Schillerschule (Felix-Dahn-Straße) beheimatet. Die Sanderauer Wehr ist mit vier Feuerwehrfahrzeugen ausgestattet und kommt primär in der Sanderau und dem Frauenland zum Einsatz. Interessenten am Feuerwehrdienst finden auf der Internetpräsenz unter www.ffw-loeschzug3.de weitere Informationen.



Text: Jan Speth, Löschzug 3 Sanderau




Rauchmeldertage 2015

Drei bundesweite Rauchmeldertage im Jahr 2015

Rauchmeldertage sind jeweils am Freitag, dem 13. Februar, 13. März und 13. November

Den bundesweiten Rauchmeldertag gibt es in diesem Jahr gleich drei Mal: im Februar, März und November. Der erste Rauchmeldertag in diesem Jahr findet am Freitag, dem 13. Februar statt. Unter dem Motto "Eigentum verpflichtet" wendet er sich an Haus- und Wohnungseigentümer, die in den meisten Bundesländern für den Einbau der Rauchmelder verantwortlich sind.

Der zweite Rauchmeldertag am 13. März widmet sich dem Thema "Wartung von Rauchwarnmeldern" und richetet sich an Eigentümer und Mieter.


        
     
 (Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de)

 

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